Aufruf an Rastenberger für eine alternative zu Aluminium-Assietten

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen bin ich ein regelmäßiger Kunde Ihres Unternehmens, den größten Teil der Woche versorgen Sie uns mit leckerem Mittagessen zu guten Preisen. Ein Beitrag im Deutschlandfunk [1] lenkte nun meine Aufmerksamkeit auf die von Ihnen verwendeten Aluminium-Assietten. Der Bericht bezog sich auf eine Studie des Hessischen Landeslabors [2] die den Übergang von Aluminiumbehätnissen in Lebensmittel untersuchte. Ein Ergebnis der Studie ist, dass bei säurehaltigen Lebensmitteln z.B. mariniertem Fleisch gewissen Grenzwerte der Aufnahme von Aluminium überschritten wurden. Gerade vom regelmäßigen Konsum von Nahrungsmitteln - in diesem Fall aus Aluminium-Assietten - wurde daher abgeraten.

Daher lautet meine Frage ob sie zur Zeit schon oder in Zukunft planen andere Transportbehältnisse anzubieten. Es gibt bereits eine Reihe von Initiativen die Mehrwegbehälter unter dem Gesichtspunkt Müllreduktion im Take Away-Bereich etablieren [3]. Ich würde mich freuen, wenn ich auch in Zukunft mein Essen von Rastenberger ohne Sorgen vor einer hohen Alluminiumbelastung genießen kann.

Mit freundlichen Grüßen Berengar Lehr Universität Jena

1) Bericht des DLF: http://www.deutschlandfunk.de/aluminium-in-lebensmitteln-von-der-espressokanne-bis-zur.676.de.html?dram:article_id=397577 2) Originalstudie: https://link.springer.com/article/10.1186/s12302-017-0116-y und https://link.springer.com/article/10.1186/s12302-017-0117-x 3) Zum Beispiel: https://freiburgcup.de/de/was.php, https://www.migros.ch/de/gastronomie/restaurant-take-away/mehrweg.html, https://www.recircle.ch/, http://dastiffinprojekt.org/

Ber, Jena Mi-11 2019